Raum für Mensch und Natur

G

rünes C

Der Flugplatz Hangelar liegt inmitten der Hangelarer Heide. Einem Naturschutzgebiet, das der heimischen Flora und Fauna viel Entfaltungsraum bietet und zugleich als Naherholungsgebiet genutzt wird. Damit ist der Flugplatz Teil des Landschaftsprojektes „Grünes C“, für das sich die Städte und Gemeinden Alfter, Bonn, Bornheim, Niederkassel, Sankt Augustin und Troisdorf zusammengeschlossen haben.

Ziel des Projektes ist es, die weitläufigen Naturflächen im Ballungsraum Bonn-Köln langfristig für Mensch und Umwelt zu erhalten auf einer Fläche von insgesamt 37 km² unterteilt sich das „Grüne C“ in acht Landschaftsräume, zu denen auch dir Hangelarer Heide mit dem Flugplatz gehört.

Professionell und konstruktiv

F

luglärmmanagement

Seit der Gründung des Flugplatzes vor mehr als hundert Jahren sind die Einwohnerzahlen von Hangelar und Sankt Augustin enorm gewachsen. Und gerade in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes sind viele neue Wohngebiete entstanden, so dass heute wesentlich mehr Menschen als früher im Umfeld des Flugplatzes leben. Damit einher gehen auch steigende Beschwerden über Fluglärm, der vor allem beim Starten entsteht.

Als professioneller Flugplatzbetreiber haben wir von Anfang an auf Dialog, Fairness und Austausch mit allen Beteiligten gesetzt. Dazu gehört auch, dass wir bereits 1934 freiwillig eine Fluglärmkommission gegründet haben.

Die aus elf Mitgliedern bestehende Kommission berät mit ihrer Fachkompetenz die Landesbehörden in Düsseldorf im Hinblick auf Lärmminderungsmaßnahmen. Darüber hinaus haben wir ein offenes Ohr für die Anliegen der Anwohner und versuchen, Belästigungen durch Flüge soweit möglich zu vermeiden.

Schutzraum

Bedrohte Pflanzengesellschaften finden in der Hangelarer Heide Schutz vor landwirtschaftlicher Monokultur. Die Ansammlung seltener, geschützter Pflanzen- und Gräsergesellschaften wird durch Landschaftsschutz und Symbiose aus Natur und Technik erst möglich.

Die Heidenelke wurde mit ihren intensiven Farben zum Wahrzeichen des Flugplatzes und der Hangelarer Heide

Die Kreuzkröte lebt in den Randgebieten der Magerwiesen und lädt im Sommer zu beeindruckenden Konzerten ein.

Als Bodenbrüter genießt der Kiebitz den Schutzraum, den der Flugplatz durch seine Abgrenzungen nach außen bietet.

Der Stierkäfer lebt in direkter Abhängigkeit von der Kaninchenpopulation in der Hangelarer Heide: seine Larven ernährt er ausschließlich mit Kaninchendung.

Flugplätze sind geschützte Räume

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